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Malignes Melanom Relatlimab als Partner für Nivolumab in der dualen Checkpointinhibition?

Autor: Dr. Judith Lorenz/ Dr. Susanne Gallus

Die duale Checkpointhemmung ist einer Monotherapie im Hinblick auf die Prognose des therapienaiven, fortgeschrittenen Melanoms signifikant überlegen. Die duale Checkpointhemmung ist einer Monotherapie im Hinblick auf die Prognose des therapienaiven, fortgeschrittenen Melanoms signifikant überlegen. © iStock/thodonal

Bisher galt die kombinierte Checkpoint-Inhibition mit Nivolumab und Ipilimumab als Standard beim Melanom. Bald könnte es auch eine weniger toxische Alternative geben.

Patienten mit einem fortgeschrittenen Melanom haben eine beeinträchtigte Antitumor-Immun­antwort. Das liegt u.a. daran, dass die Tumorzellen Immuncheckpoints auf der Oberfläche von T-Zellen aktivieren und eine Immuntoleranz induzieren. Hier setzen Immuncheckpointinhibitoren wie der gegen PD-1 gerichtete Antikörper Nivolumab oder der gegen CTLA-4 gerichtete Antikörper Ipilimumab an: Sie reaktivieren die unterdrückte antitumorale T-Zellantwort.

Relatlimab ist ein gegen das von tumorinfiltrierenden Lymphozyten überexprimierte Oberflächenmolekül LAG-3 (Lymphocyte-Activation Gene 3) gerichteter Antikörper und derzeit der neueste Pfeil im Köcher der Checkpointinhibitoren. Prof. Dr. Hussein…

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