Update aus der MS-Forschung

Autor: Elisa Sophia Breuer

365-mal Multiple Sklerose: Auch im vergangenen Jahr hat sich in der MS-Forschung viel getan. © Andrey Popov – stock.adobe.com

Ein Blutmarker, der neuro-axonale Schäden besser anzeigt als das MRT. MS-Kranke, die sich selbst einen Anti-CD20-Antikörper spritzen und im Schub täglich eine Schachtel Steroide schlucken. Zukunfts­musik? Nicht unbedingt.

Endlich erste Prävalenzdaten

Lange konnte man über Inzidenz und Prävalenz der Multiplen Sklerose in Deutschland nur mutmaßen. Mit dem Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung hat sich das geändert. Im Jahr 2015 wurden demnach 223 000 gesetzlich Krankenversicherte wegen der neurologischen Erkrankung behandelt. Mittlerweile liegen Zahlen aus Bayern vor, die die Daten bestätigen.

Zwischen 2006 und 2015 blieb dort die Inzidenz mit 16 bzw. 18/100 000 Menschen in etwa gleich, während die Prävalenz deutlich von 171 auf 277/100 000 kletterte. Diesen Umstand erklärte sich Professor Dr. Volker Limmroth­ von der Kölner Klinik für Neurologie und Palliativmedizin mit...

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