Was therapeutisch bei eosinophiler Ösophagitis möglich ist

Autor: Friederike Klein

Nach Aktivierung durch eine antigenpräsentierende Zelle schüttet die T-Helferzelle Interleukine aus. Nach Aktivierung durch eine antigenpräsentierende Zelle schüttet die T-Helferzelle Interleukine aus. © Science Photo Library/Gaertner, Juan

In den letzten Jahren hat sich das Verständnis für die Pathophysiologie von eosinophilen gastrointestinalen Erkrankungen, allen voran der eosinophilen Ösophagitis, deutlich verbessert. Derzeit laufen zahlreiche klinische Studien mit Substanzen, die gezielt in die zugrunde liegenden Mechanismen eingreifen sollen.

Bei eosinophilen Erkrankungen spielen T-Helferzellen vom Typ 2 (Th2) eine bedeutende Rolle. Die Th2-Reaktion führt zu einer vermehrten Produktion von Zytokinen wie Interleukin(IL)-4, IL-5 und IL-13. Entsprechende Antikörper werden derzeit in klinischen Studien geprüft. Professor Dr. Robert­ D. ­Pesek, pädiatrischer Allergologe von der University of Arkansas in Little Rock und Dr. Sandeep­ K. ­Gupta, pädiatrischer Gastroenterologe des University of Illinois College of Medicine in Peoria haben den aktuellen Forschungsstand in einer Übersichtsarbeit zusammengetragen.

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