Zu viel Ammoniak im Kopf

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Dr. Elisabeth Nolde

Die Auswirkungen der hepatischen Enzephalopathie auf Konzentration, Motorik und Reaktionsgeschwindigkeit sind nicht zu unterschätzen. © ub-foto – stock.adobe.com

Dass eine Leberzirrhose auch das Gehirn des Patienten in Mitleidenschaft ziehen kann, scheint noch immer wenig bekannt. Dabei ist eine hepatische Enzephalopathie gar nicht so selten, im Frühstadium aber gut behandelbar.

„Auch in unserem Gesundheitssystem diagnostizieren wir Patienten mit Leberzirrhose in aller Regel erst im dekompensierten Stadium“, konstatierte Dr. Marc Nguyen-Tat, Medizinische Klinik II am Klinikum Osnabrück. Somit müssten generell die Anstrengungen weiter verstärkt werden, frühe Stadien der Zirrhose zu detektieren, verdeutlichte der Gastroenterologe.

Zu den typischen Komplikationen der Leberzirrhose gehören Aszites, gastroösophageale Varizen, hepatozelluläres Karzinom und die hepatische Enzephalopathie (HE). Letztere ist definiert als zerebrale Funktionsstörung mit einem großen Spektrum von neurologischen und psychiatrischen Auffälligkeiten, erinnerte Dr. Nguyen-Tat. Wobei die...

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