Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Maria Weiß

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Vier von fünf Patienten mit Leberzirrhose entwickeln im Verlauf eine hepatische Enzephalopathie (HE) mit weitreichender Bedeutung für die Prognose. Der frühzeitigen Diagnose und adäquaten Therapie kommt daher eine hohe Bedeutung zu.

Insbesondere die Diagnose einer minimalen HE (mHE) kann eine Herausforderung darstellen, sagte Privatdozent Dr. Tobias Müller von der Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie an der Berliner Charité, Campus Virchow Klinikum. Möglicherweise klagen Patienten nur über leichte Konzentrations- und Merkschwierigkeiten oder Aufmerksamkeitsstörungen.

Bei Verdacht die Angehörigen gezielt befragen

Durch eine verminderte Reaktionsfähigkeit können sie aber bereits in diesem Stadium stark in ihrer Fahrtauglichkeit eingeschränkt sein. So verursachen sie deutlich häufiger Unfälle und überschätzen ihre Fahrkünste oft erheblich. Bei Verdacht sollten hier auch die...

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