Gallengangskarzinom: Zielgerichtete Therapie steigert Effektivität der Chemo nicht

Autor: Dr. Katharina Arnheim

Es ließ sich keine Effektivitätssteigerung durch eine zielgerichtete Therapie von Gallengangskarzinomen beobachten. Es ließ sich keine Effektivitätssteigerung durch eine zielgerichtete Therapie von Gallengangskarzinomen beobachten. © Mopic – stock.adobe.com

In der Erstlinientherapie fortgeschrittener Gallengangskarzinome bleibt Gemcitabin/Cisplatin der Standard. Die zusätzliche Gabe von Ramucirumab oder dem Multikinase-Inhibitor Merestinib zur Chemotherapie verbessert weder progressionsfreies noch Gesamtüberleben.

Gallengangskarzinome zählen mit einer Inzidenzrate von unter 1 % zu den seltenen Tumoren. Betroffene haben wegen der hohen Aggressivität eine ungünstige Prognose, erinnerte Professor Dr. Juan W. Valle von der Universität Manchester. Erstlinienstandard bei Patienten mit fortgeschrittenen Karzinomen ist ein Regime aus Gemcitabin und Cisplatin (GC). Erreicht werden damit ein medianes progressionsfreies Überleben (PFS) von 8,0 Monaten und ein medianes Gesamtüberleben (OS) von 11,7 Monaten, sodass großer therapeutischer Bedarf besteht.

Als wichtigen Mediator der Tumorangiogenese bei Gallengangskarzinomen stellte Prof. Valle den über VEGF- und VEGFR-vermittelten Signalweg vor. Pathogenetisch...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.