Glioblastom: Verstärkte alkylierende Therapie vermindert nicht die Lebensqualität

Autor: Josef Gulden

Glioblastome mit methyliertem MGMT-Promoter sprechen besonders gut auf Alkylanzien an. © Sebastian Kaulitzki – stock.adobe.com

Liegt bei Glioblastom-Patienten ein methylierter MGMT-Promoter vor, kann eine verstärkte alkylierende Therapie das Gesamtüberleben deutlich verlängern. Weil allerdings theoretisch die Lebensqualität und die neurokognitive Funktion darunter leiden könnten, wurden nun auch diese beiden Parameter näher beleuchtet.

Glioblastome mit methyliertem MGMT-Promoter sind empfindlicher gegen Alkylanzien wie Temozolomid. Dadurch erreichen Patienten unter Einsatz dieser Präparate längere Überlebenszeiten. Auch die Neuro-Onkologische Arbeitsgemeinschaft (NOA) in der Deutschen Krebsgesellschaft hatte in ihrer randomisierten Phase-III-Studie NOA-09 zeigen können, dass die Hinzunahme einer weiteren alkylierenden Substanz einen deutlichen Benefit bringt.

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