Hepatitis C: Therapie für Patienten mit Zirrhose, Leberkrebs oder Niereninsuffizienz

Autor: Kathrin Strobel

Bis 2030 will die WHO die Prävalenz von Hepatitis C um 90 % senken. © fotolia/Kateryna_Kon

Durch eine Kombination verschiedener Wirkstoffklassen lässt sich die Behandlung der Hepatitis C individuell optimieren. Die dauerhaften virologischen Ansprechraten liegen dann bei über 95 %.

Um 90 % soll die Hepatitis-C-Prävalenz bis 2030 sinken – das hat sich die Weltgesundheitsorganisation zum Ziel gesetzt. Da es bislang keinen Impfstoff gibt, braucht es ein intensives Screening und die antivirale Therapie, betont Professor Dr. Stefan Zeuzem vom Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Die Indikation für direkt antivirale Substanzen besteht grundsätzlich bei allen Patienten mit chronischer Hepatitis C. Derzeit stehen drei Medikamentenklassen zur Verfügung (s. Kasten), die man hierzulande typischerweise in koformulierten, fixen Regimes einsetzt:

Pangenotypisch:

  • Glecaprevir/Pibrentasvir
  • Sofosbuvir/Velpatasvir

Genotypen-restringiert:

  • Sofosbuvir/Ledipasvir
  • Grazoprevir/Elba...

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