Metastasiertes Kolorektalkarzinom: Triplett-Therapie blockiert Feedback-Signalwege

Autor: Dr. Katharina Arnheim

Das Dreiergespann soll beim mCRC für ein längeres Überleben sorgen. © vitanovski – stock.adobe.com

Patienten mit BRAF-mutiertem metastasiertem Kolorektalkarzinom haben noch immer eine schlechte Prognose. Eine neue Triplett-Therapie soll das ändern.

Bei 10–15 % aller Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mCRC) findet sich im Tumorgewebe die BRAFV600E-Mutation. Ihr Nachweis geht mit einer schlechten Prognose einher, betonte Professor Dr. Scott Kopetz, MD Anderson Cancer Center, Houston. Mit cetuximabhaltigen Therapieregimen werden lediglich Ansprechraten unter 10 %, ein progressionsfreies Überleben (PFS) von etwa zwei und ein Gesamtüberleben (OS) von vier bis sechs Monaten erreicht.

Kombinationen aus BRAF- und MEK-Inhibitor haben bei diesem Subtyp nur eine geringe Wirksamkeit. Denn: Feedback-Mechanismen über Wachstumsfaktor-Rezeptoren wie den EGFR führen zu einer Reaktivierung des MAP-Kinase-Signalwegs. Dieses Feedback soll...

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