NSAR und Allopurinol bei Risikopatienten im Alltag sicherer als gedacht

Autor: Michael Brendler/Dr. Sascha Bock

Werden sie richtig eingesetzt, sind NSAR und Allopurinol auch bei Risikopatienten anwendbar. © iStock.com/TanyaRozhnovskaya

Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, chronische Niereninsuffizienz – bei derartigen Komorbiditäten zögern viele Kollegen mit risikobehafteten Medikamenten. Die wissenschaftliche Evidenz gibt ihnen recht, der Alltag jedoch sieht ein bisschen anders aus.

Gerade bei muskuloskelettalen Schmerzen sind NSAR bewährte Mittel. Allerdings belegen zahlreiche Studien ihr kardiovaskuläres und renales Risikopotenzial. Gemäß den „Klug entscheiden“-Empfehlungen sollten die Medikamente bei Patienten mit Herzinsuffizienz, Bluthochdruck oder chronischem Nierenleiden nicht gegeben werden. So mancher Kollege sieht aber keine Alternative, sodass etwa jeder zehnte Hochrisikopatient letztlich doch ein NSAR-Rezept erhält, wie eine aktuelle retrospektive Observations­studie anhand von kanadischen Allgemeinarztpatienten zeigt.1

Die Untersuchung der Real-Life-Daten von 70 000 über 65-Jährigen mit muskuloskelettalen Beschwerden und komorbidem Risikofaktor ergab aber...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.