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Prostatakarzinom: Effekt von Androgenrezeptor-Inhibitor bestätigt

Autor: Mascha Pömmerl

Das Sterberisiko wurde deutlich gesenkt. Das Sterberisiko wurde deutlich gesenkt. © iStock/Henadzi Pechan

Die Zugabe von Apalutamid zu einer Androgendeprivation brachte Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom in der TITAN-Studie einen signifikanten Überlebensvorteil. Die finale Analyse bestätigt nun die initialen Ergebnisse: Mit der Kombination war das Sterberisiko, verglichen mit einer alleinigen Androgendeprivation, um fast die Hälfte verringert.

Der AR*-Inhibitor Apalutamid ist zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom (mHSPC­) in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT) zugelassen. Grundlage bildeten die Ergebnisse der Phase-3-Studie TITAN. Darin hatten kanadische Forscher um Professor Dr. Kim N. Chi, BC Cancer and Vancouver Prostate Centre, 1052 erkrankte Männer eingeschlossen. Sie randomisierten die Teilnehmer 1:1 zu einer ADT plus Apalutamid oder einer Scheintherapie.

Bereits in der Interimsanalyse erreichte die Studie ihre primären Endpunkte: Mit der Addition des AR-Hemmers verlängerte sich das Überleben ohne radiographischen Progress (Hazard Ratio [HR] 0,48; p < 0,001)...

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