Stabile Blutzuckerwerte bessern die Kognition

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Zumindest auf das Kurzzeitgedächtnis hat der stabile Blutzuckerwert eine positive Wirkung.

Je besser die Blutglukosekontrolle beim Typ-2-Diabetiker gelingt, desto besser ist es auch um dessen Hirngesundheit bestellt.

Bringen Übergewichtige mit Typ-2-Diabetes ihren Blutglukosespiegel beizeiten unter Kontrolle, erhalten sie sich damit ihre kognitiven Fähigkeiten. Dabei bringt jegliche Verbesserung hin in den Bereich von Stoffwechselgesunden einen Vorteil für Denken, Lernen und Gedächtnis, erklärt Professor Dr. ­Owen ­Carmichael vom Pennington Biomedical Research Center.

In einer eigenen Studie ließ sich diese eindeutige Je-weniger-desto-besser-Beziehung allerdings nur für den Blutzuckerwert finden, nicht aber fürs Körpergewicht. Zwar hatten sich mit jedem verlorenen Pfund Kurzzeitgedächtnis sowie vorausschauendes Planen, Impulskontrolle, Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, zwischen verschiedenen Aufgaben zu wechseln, bei den 1100 Teilnehmern verbessert. Sprach- und allgemeine Gedächtnisleistung hatten dagegen nachgelassen.

Adipöse sind wohl „zu spät dran“

Schlechter sieht’s für adipöse Dia­betiker aus, die mit Abnehmen und Blutzuckerkontrolle wohl nur wenig ausrichten können, um ihre Gedächtnisleistung nennenswert zu verbessern. Ähnliches bei der körperlichen Aktivität: Während übergewichtige Diabetiker im Bezug auf ihre geistigen Fähigkeiten von einem Plus an Bewegung profitieren, scheinen Adipöse „zu spät dran“. Die Message der Studienautoren lautet daher: Wer als Dia­betiker seine Adipositas zu lange laufen lässt, kann irgendwann nicht mehr zurück.

Quelle: Pressemitteilung – Pennington Biomedical Research Center

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