Steroideinnahme stört Nebennierenfunktion

Autor: Dr. Susanne Gallus

Den Patienten muss mitgeteilt werden, dass sich die Nieren erst 2 ½ Jahre nach beendigter Einnahme von Steroiden wieder erholt haben. © iStock/Mohammed Haneefa Nizamudeen

Die Langzeittherapie mit Glukokortikoiden kann die körpereigene Kortisonproduktion bis zu 2,5 Jahre nach Therapieende stören.

COPD, Rheuma und Vaskulitis: Glukokortikoide haben einen festen Platz in der Therapie. Systemisch angewendet erhöht sich ab > 7,5 mg Prednisolonäquivalent über mehr als drei Monate allerdings das Risiko für eine Insuffizienz der Nebennierenrinde, erklärte Professor Dr. Nicole Reisch, Klinikum der Universität München. Schon ab zwei Wochen hoch dosierter Gabe können die Präparate nicht mehr direkt abgesetzt, sondern müssen ausgeschlichen werden. Bei längeren Therapien ist es wichtig, die Nebennierenfunktion zu überprüfen. Besteht eine Pathologie, braucht der Patient Hydrocortison (2–3 x/d, z.B. 10-5-5 mg), denn die steroidinduzierte Insuffizenz entspricht einem adrenalen Cushing, so Prof....

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