Therapie des NSCLC: Zusätzlich die Angiogenese stoppen

Autor: Josef Gulden

Der VEGFR-Antikörper plus EGFR-Hemmer bringen Vorteile für die Therapie des NSCLC. Der VEGFR-Antikörper plus EGFR-Hemmer bringen Vorteile für die Therapie des NSCLC. © Crystal light – stock.adobe.com

Beim EGFR-mutierten NSCLC hilft eine Blockade der Angiogenese zusätzlich zur Standardtherapie mit einem EGFR-TKI. Das bestätigten die Ergebnisse der RELAY-Studie: Eine begleitende Gabe von Ramucirumab verlängerte das progressionsfreie Überleben signifikant.

Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) und aktivierenden Mutationen im Rezeptor für den epidermalen Wachstumsfaktor (EGFR) erhalten als Erstlinientherapie einen EGFR-Tyrosinkinaseinhibitor (EGFR-TKI). Präklinische und klinische Daten sprechen dafür, dass die zusätzliche Blockade des VEGF-Signalwegs (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) den Ansatz noch wirksamer macht. Das konnten Wissenschaftler nun in der doppelblinden, globalen Phase-3-Studie RELAY mit dem EGFR-TKI Erlotinib und dem VEGFR-Antikörper Ramucirumab bestätigen.

In insgesamt hundert Zentren in 13 Ländern wurden binnen zwei Jahren 449 Patienten mit NSCLC und einer EGFR-Mutation (Exon-19-Deletion oder...

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