Thyroxingabe bei moderater subklinischer Hypothyreose meist sinnlos

Autor: Dr. Elke Ruchalla

Stress und Infekte können den TSH-Wert vorübergehend steigern, daher muss nicht gleich zu einer medikamentösen Maßnahme gegriffen werden. © iStock/Shidlovski

Ab bestimmten TSH-Grenzwerten empfehlen Leitlinien bei einer subklinischen Hypothyreose Thyroxin. Doch das ist oft gar nicht nötig – mitunter sogar schädlich.

Eine ältere Dame kommt nur zum Routine-Check-up in Ihre Sprechstunde. Sie fühle sich gut, nur ein bisschen müde sei sie. Bei der körperlichen Untersuchung fällt nichts auf, zur Sicherheit nehmen Sie aber noch mal Blut ab. Als die Ergebnisse zurückkommen, sind Sie reichlich verdattert: Die Konzentration des Thyreoidea stimulierenden Hormons (TSH) liegt mit 16 mIU/l deutlich über der Grenze, alle anderen Werte einschließlich T4 sind unauffällig. Da wäre doch jetzt ein Rezept für Thyroxin angesagt, oder?

Eher nicht, finden Dr. Geertruida­ E. Bekkering, Department of Public Health and Primary Care der Katholieke Universiteit Leuven, und eine internationale Expertengruppe aus Allgemeinmedizin...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.