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Wenn sich das M0-Prostatakarzinom plötzlich als oligometastasiertes entpuppt

ASCO 2021 Autor: Dr. Daniela Erhard

Sensitivere Bildgebung ist eine Chance für die Zukunft. Sensitivere Bildgebung ist eine Chance für die Zukunft. © iStock/jamesbenet

Die Bildgebung beim Prostatakarzinom wird immer sensitiver – und detektiert zunehmend häufiger erste Metastasen, die früher unerkannt geblieben wären. Welche Auswirkungen hat das auf die Therapie?

Ein PSA-Wert von 18 ng/dl, T3a-Tumor in der rechten peripheren Zone der Prostata, Gleason 4+4. In der konventionellen Bildgebung ergaben sich soweit keine Hinweise auf Streuung bei dem 65-jährigen Patienten, doch im PSMA-PET-Scan leuchteten drei kleine Punkte im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule: Knochenmetastasen.

Was früher noch als M0-Stadium klassifiziert worden wäre, wird durch die sensitiveren Detektionsverfahren nun öfter zur oligometastasierten Erkrankung. Und gar nicht selten finden sich die Absiedelungen an komplett unerwarteten Stellen. Doch sollte man die Patienten deshalb anders behandeln und auf die Therapie der Prostata verzichten?

Für Professor Dr. Nicholas­ James­…

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