Zytomegalie: Virostatikum auf Nebenwirkungen geprüft

Autor: Dr. Miriam Sonnet

Neutropenien wurden unter dem Virostatikum seltener festgestellt. Neutropenien wurden unter dem Virostatikum seltener festgestellt. © iStock/adventtr

In höheren Dosierungen ab 400 mg zweimal täglich könnte das Benzimidasol-Ribosid Maribavir das Auftreten von Zytomegalie-Virusinfektionen nach der Transplantation verhindern, so das Ergebnis einer Phase-2-Studie. Zudem scheint sich das Sicherheitsprofil von anderen antiviralen Therapien zu unterscheiden.

Bisherige Medikamente gegen Zytomegalieviren (CMV) sind zwar effektiv, aber aufgrund ihrer Toxizität – wie Myelosuppression oder Nephrotoxizität – nur begrenzt einsetzbar. Zudem entwickeln Empfänger von Transplantationen oft Resistenzen. Das selektive Benzimidazol-Ribosid Maribavir weist einen abweichenden Wirkmechanismus auf und hat zudem ein günstiges Nebenwirkungsprofil, ohne dass es zu Myelosuppression oder Nephrotoxizität kommt.

In einer Dosisfindungsstudie wurde nun der präventive Einsatz von Maribavir in höheren Dosen geprüft als dies in vorangegangenen klinischen Studien der Fall war. Neben der Wirksamkeit war in der offenen Phase-2-Studie, die von Forschern um Professor Dr. Johan...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.