Akute gastrointestinale Blutungen sind so letal wie ein Herzinfarkt

Autor: Dr. Andrea Wülker

Die Endoskopie ist bei gastrointestinalen Blutungen ein wichtiges Instrument der Diagnostik. © fotolia/sudok1; Endoskopiebilder.de/Albertinen-Krankenhaus Hamburg

Trotz moderner medikamentöser und endoskopischer Behandlungsmöglichkeiten ist die Mortalität der gastrointestinalen Blutung mit 5 bis 10 % erheblich. Bei betagten Patienten mit Vorerkrankungen ist die Prognose noch schlechter.

Die obere gastrointestinale Blutung (OGIB) ist etwa viermal häufiger als die untere, schreiben Dr. Markus Busch und Kollegen von der Medizinischen Hochschule Hannover. Hinter der Diagnose OGIB verbergen sich ganz unterschiedlich bedrohliche Krankheiten. Hinzu kommt, dass die klinische Manifes­tation der OGIB sehr unterschiedlich sein kann – vom schwallartigen Ausbluten bis hin zur okkulten Blutung, die sich über mehrere Wochen hinzieht.

Die Endoskopie ist bei der OGIB das wichtigste Instrument zur Dia­gnostik und Therapie. Außerdem liefert sie prognostische Informationen – aber sie muss nicht immer notfallmäßig erfolgen (s. Kasten). Zeitlich geht die konservative Therapie vor.

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