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Krebstherapie auf Kosten der Pankreasfunktion? Antikörper können Autoimmundiabetes auslösen

Autor: Friederike Klein

Viele Tumoren sprechen gut auf Checkpoint-Inhibitoren an – doch die Therapie hat auch seltene Nebenwirkungen. Viele Tumoren sprechen gut auf Checkpoint-Inhibitoren an – doch die Therapie hat auch seltene Nebenwirkungen. © Science Photo Library/Gschmeissner, Steve

Hemmt man bestimmte Kontrollpunkte des Immunsystems, lässt sich die körper­eigene Immunabwehr gegen Tumorzellen wieder in Gang setzen. Die Antikörper gegen diese Checkpoints haben die Prognose bei vielen Krebserkrankungen deutlich verbessert. Dabei können allerdings verschiedene immunvermittelte Nebenwirkungen auftreten, die auch das Endokrinum betreffen.

Am häufigsten sind derartige immunbedingte Nebenwirkungen der Tumortherapie an der Schilddrüse, wie Thyroiditis, Hyper- und Hypothyreose. Insbesondere die gegen die Checkpoints Programmed Cell Death 1 (PD-1) oder Programmed Cell Death-Ligand 1 (PD-L1) gerichteten Antikörper führen zu diesen Nebenwirkungen, während der gegen den Checkpoint CTLA4 gerichtete Antikörper Ipilimumab besonders häufig eine Hypophysitis hervorruft, wie Dr. Jeroen M. de ­Filette von der Universität in Brüssel erläuterte. Bei Kombination beider Checkpoint-Inhibitor-Klassen sind immunvermittelte Nebenwirkungen noch einmal häufiger und ausgeprägter.

Pankreatische Autoantikörper und erhöhte Lipasewerte

Ein Autoimmundi...

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