Neue Behandlungsoption bei rezidivierten und refraktären B-Zell-Lymphomen

Autor: Josef Gulden

Mehr Biss bei rezidivierten und refraktären B-Zell-Lymphomen. Mehr Biss bei rezidivierten und refraktären B-Zell-Lymphomen. © iStock/Aunt_Spray

Die Einführung von Antikörpern hat die Therapie von B-Zell-Lymphomen zwar kontinuierlich verbessert. Eine Heilung sämtlicher Patienten ist aber nach wie vor nicht möglich. Nun wird ein bispezifischer Antikörper getestet, der die Behandlungsoptionen verbessern soll.

Das Therapieprinzip bispezifischer Antikörper (BiTE) wird bereits bei der akuten lymphoblastischen Leukämie eingesetzt. Nun soll es auch bei B-Zell-Lymphomen verwendet werden: Mosunetuzumab bindet sowohl CD3 auf zytotoxischen T-Lymphozyten als auch CD20 auf B-Zellen – also auch Zellen von B-Zell-Lymphomen. So bringt der Antikörper Tumor- und T-Zellen in engen räumlichen Kontakt, sodass eine direkte zytotoxische Wirkung auf die Lymphomzellen entsteht.

Gegenüber beispielsweise den CAR-T-Zellen hat Mosunetuzumab den Vorteil, dass für seinen Einsatz keine extrakorporale Bearbeitung von patienteneigenen Zellen erforderlich ist. Die Behandlung kann deshalb ohne Verzögerung sofort erfolgen,...

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