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Nierenkrebs: Adjuvante Immuntherapie verlängert invasives krankheitsfreies Überleben

ASCO 2021 Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Die Studie KEYNOTE-564 leitet einen therapeutischen Paradigmenwechsel für das Nierenzellkarzinom ein. Die Studie KEYNOTE-564 leitet einen therapeutischen Paradigmenwechsel für das Nierenzellkarzinom ein. © HENADZY – stock.adobe.com

Dank der KEYNOTE-564-Studie ist eine adjuvante Therapie für das lokoregionäre Nierenzellkarzinom möglicherweise in greifbare Nähe gerückt. Darin verlängerte eine Behandlung mit Pembrolizumab nach einer Nephrektomie das invasive krankheitsfreie Überleben.

Die Nephrektomie ist zurzeit Standard für Patienten mit lokoregionärem Nierenzellkarzinom. Obwohl fast die Hälfte der Tumoren von Operierten rezidiviert, gibt es bislang keine anerkannte adjuvante Therapie, um das Rückfallrisiko zu senken. Das könnte sich jetzt ändern, lassen die Daten der multizentrischen Phase-3-Studie KEYNOTE-­­564 vermuten.

Die Forscher um Professor Dr. Toni K. Choueiri­, Dana Farber Cancer Institute, Boston, rekrutierten 994 Personen mit nephrektomierten klarzelligem Nierenkrebs und mittlerem oder hohem Risiko (pT2-4 N0 M0). 5,8 % hatten Oligometastasen, die erfolgreich reseziert wurden (M1-NED*). Die Nephrektomie durfte maximal zwölf Wochen zurückliegen, sagte...

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