Prostatakrebs: Androgenrezeptor-Hemmer erreicht Endpunkt im Eiltempo

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Der Androgenrezeptor-Hemmer hat den metastasierten hormonsensitiven Prostatakrebs im Griff. © AGPhotography – stock.adobe.com

Die Wirksamkeit von Apalutamid auch bei metastasiertem HSPC wird im Rahmen der Phase-3-Studie TITAN geprüft. Diese wurde Anfang des Jahres vorzeitig entblindet. Der Grund: deutliche Unterschiede zwischen den Studienarmen.

Bisher ist der Androgenrezeptor-Hemmer Apalutamid beim nicht-metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (nmCRPC) zugelassen. Doch der Einsatz wird auch beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) geprüft, in Kombination mit einer Androgendeprivationstherapie (ADT).

Von der direkten Inhibition des Androgenrezeptors erhoffe man sich eine vollständigere Blockade der Androgensignalübertragung als mit alleiniger ADT, erläuterte Professor Dr. Axel Merseburger, Klinik für Urologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Ein möglicher Vorteil der Kombination ADT/Apalutamid gegenüber der ADT-basierten Kombinationstherapie mit Docetaxel oder Abirateron sei, dass für...

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