ADHS-Therapie: Psychose-Risiko unter Methylphenidat geringer als unter Amphetamin

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Vorsicht bei der Medikamentenwahl, denn sonst kann es ganz schnell zur Psychose kommen! © fotolia/Alliance

Einer von 660 jungen ADHS-Patienten, deren Krankheit pharmakologisch behandelt wird, entwickelt eine Psychose. Das Risiko lässt sich durch die Wahl des Medikaments beeinflussen.

Die Verordnungen von Stimulanzien gegen das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) nehmen weiter zu, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Umso mehr rückt eine wichtige Nebenwirkung der beiden Substanzvertreter Methylphenidat und Amphetamin in den Fokus: das Psychoserisiko. Erklären lassen sich die Psychose induzierenden Effekte über Eingriffe in den zentralen Dopaminstoffwechsel, wobei Amphetamin aufgrund seiner starken dopaminfreisetzenden Effekte theoretisch eine stärkere Wirkung hat.

Dass dies auch in der Praxis so ist, zeigt eine Datenbankanalyse aus den USA, wo – anders als in Europa – Amphetamin das am häufigsten verordnete ADHS-Medikament ist....

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.