MDS: Neue Anämietherapie bei myelodysplastischen Syndromen auf dem Vormarsch

Autor: Friederike Klein

Patienten sind bald nicht mehr von Bluttransfusionen abhängig. © iStock.com/sudok1

Wird beim myelodysplastischen Syndrom die Transfusionslast reduziert, verbessert sich die Prognose. Diesen Effekt könnte man anhand einer neuen Wirkstoffklasse befördern.

Erster Vertreter der Erythrozyten-Reifungssubstanzen ist Luspatercept, ein rekombinantes Fusionsprotein, das die Liganden der TGF-b-Superfamilie neutralisiert, wie Dr. Alan F. List vom Moffitt Krebszentrum in Tampa berichtete. Das Präparat wurde in der MEDALIST-Studie getestet. Die Teilnehmer waren 229 erwachsene Patienten mit myelodysplastischem Syndrom (MDS) mit Ringsideroblasten und einem sehr niedrigen bis intermediären Risiko nach dem revidierten Internationalen Prognose-Score IPSS-R. Alle Patienten waren entweder refraktär auf Erythropoese-stimulierende Therapien, vertrugen diese nicht oder konnten diese aus anderen Gründen nicht erhalten. Das mediane Alter lag bei gut 71 Jahren.

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