Alkoholsucht mit Tabletten bändigen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Mit Wirkstoffen wie Naltrexon, Vareniclin und dem Antiepileptikum Topiramat lässt sich die Trinkmenge wirkungsvoll reduzieren. © iStock/Giselleflissak

In der Therapie der Alkoholkrankheit werden Anti-Craving-Wirkstoffe zu spät und insgesamt zu selten eingesetzt, monieren Experten. Dabei sind die zur Verfügung stehenden Substanzen wirksam und gerade in frühen Stadien der Alkoholabhängigkeit sinnvoll.

Pharmakologisch lässt sich die Alkoholsucht über verschiedene Wege beeinflussen. Einer davon ist die Unterbindung von Belohnungseffekten (z.B. eine verminderte Dopaminausschüttung durch Opioidrezeptorblockade). Anti-Craving-Substanzen reduzieren den Suchtdruck und verbessern die Motivation. Wirkstoffe wie Disulfiram vergällen dem Trinker den Alkoholkonsum durch Unverträglichkeits­reaktionen. Doch welche Substanzen haben sich in der Praxis bewährt? Das Autorenteam um Professor Dr. Michael Soyka von der Psychiatrischen Klinik der Universität München in Bernau und Kollegen fassen die wichtigsten Punkte zusammen.

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