Antikörpertherapien können Polyneuropathien verursachen oder lindern

Autor: Maria Weiß

Durch die Schädigung der Myelinschicht kommt es bei der CIDP zu Schwächungen der Beine und Arme. © wikimedia/Dr. Jana

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hat die S1-Leitlinie zu Polyneuropathien auf den neuesten Stand gebracht. Einige davon können inzwischen ursachenspezifisch behandelt werden.

Neuigkeiten gibt es z.B. bei den immunvermittelten Neuropathien wie der chronisch inflammatorischen demyelinisierenden Polyneuropathie (CIPD). Bei einigen Patienten wurden spezifische Antikörper gegen Moleküle des nodalen/paranodalen Komplexes (Neurofascin NF-155, NF-186 und Contactin-1) entdeckt. Nach diesen Antikörpern sollte insbesondere dann gefahndet werden, wenn die Patienten einen besonders aggressiven Krankheitsbeginn und ZNS-Beteiligung, Ataxie, Tremor oder schwere neuropathische Schmerzen aufweisen.

Patienten mit diesem CIPD-Phänotyp sprechen oft schlecht auf Standard-Therapien z.B. mit Immunglobulinen, aber sehr gut auf Rituximab an, heißt es in der Leitlinie unter...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.