Die Dekompensation der Leberzirrhose verhindern

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Wandern aufgrund der portalen Hypertension Bakterien vom Darm in den Aszites, droht eine Bauchfellentzündung (links). Ösophagusvarizen so lange endoskopisch behandeln, bis keine mehr zu sehen sind (rechts). © Albertinen-Krankenhaus Hamburg / sonographiebilder.de / endoskopiebilder.de

Zuletzt starben mehr als 13 000 Patienten in Deutschland an den Folgen einer Leberzirrhose. Mit einer Frühdiagnose im kompensierten Stadium können Sie lebensbedrohliche Komplikationen oft vermeiden.

Als potenziell tödlich gilt die Varizenblutung infolge einer Leberzirrhose. Umso wichtiger, dass Sie bereits während der Erstdiagnose nach entsprechenden Veränderungen im Ösophagus fahnden, schreiben Dr. Kathrin Karkmann von der Abteilung Gastroenterologie und Hepatologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und ihre Kollegen. Als Goldstandard dominiert die Gastroskopie, die man jedoch etwa 20 % der Patienten zunächst ersparen kann. Wegen des geringeren Risikos geht es bei einer Lebersteifigkeit unter 20 kPa und einer Thrombozytenzahl größer 150 000/l erst einmal ohne Magenspiegelung – jährliche Kontrollen vorausgesetzt.

Nach der Indexgastroskopie richtet sich die weitere...

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