Drei Gefahren bei Nebenniereninsuffizienz

Autor: Dr. Andrea Wülker/Dr. Sascha Bock

Jeder Patient mit Nebenniereninsuffizienz sollte diese Notfallkarte oder einen Notfallausweis mit sich führen. © fotolia/Crystal light; www.endokrinologie.net

Vor 100 Jahren endete eine Nebenniereninsuffizienz meist tödlich. Heute ist die Lebenserwartung weitgehend normal, doch noch immer sterben Patienten an den Folgen der Erkrankung. Das hat hauptsächlich mit drei Gefahrenquellen zu tun.

Seit es synthetische Gluko- und Mineralokortikoide gibt, lässt sich eine Nebenniereninsuffizienz gut behandeln. Neben der Lebenserwartung profitiert auch die Lebensqualität der Betroffenen von einer adäquaten Substitution. Die Gefahr einer verzögerten Dia­gnose oder letaler Addisonkrisen ist aber nach wie vor nicht gebannt, weshalb die Internistin Dr. Gesine Meyer vom Universitätsklinikum Frankfurt an die drei wichtigsten Fallstricke erinnert.

1. Mitunter bemerken Kollegen die abnehmende Organfunktion zu spät oder schieben die Beschwerden auf eine gastrointestinale bzw. psychiatrische Erkrankung. Bei vielen Patienten verzögert sich die Diagnose um Monate oder sogar Jahre. Die...

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