Wundversorgung: Das Gleichgewicht zwischen zu nasser und zu trockener Wunde halten

Autor: Dr. Sascha Bock

Auch kleinere Wunden profitieren von antimikrobiellen Auflagen. © fotolia/tibanna79

Trocken auf trocken, feucht auf feucht – derartige Merksätze zur Therapie chronischer Wunden halten sich hartnäckig, obwohl sie längst überholt sind. Schließlich bildet ein feuchtes Milieu die Basis der erfolgreichen Granulation. Bei der Fülle an modernen Auflagen muss man aber erst mal die geeignete finden ...

Klassische Kompressen haben als Wundauflagen ausgedient. Sie nehmen zwar viel Exsudat auf, die Läsion aber trocknet aus. Es bildet sich Schorf bis hin zur Nekrose. In diesem Milieu kann eine für die Heilung notwendige Zellwanderung bzw. Epithelisierung von lateral nicht stattfinden, erklärte Dr. Andrea Schindlbeck vom Krankenhaus Barmherzige Brüder in Regensburg. Ihr Kollege Dr. Bernd Weinmann fand drastischere Worte: „Wenn Sie eine Wunde trocken lassen, dann ist das letztendlich immer eine Art Palliativsituation!“

Den Rand konsequent vor Mazeration bewahren

Ein optimaler Verband erhält ein leicht feuchtes Milieu aufrecht. Allerdings gilt es, überschüssiges Exsudat zu entfernen – also...

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