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Asthma bronchiale: LAMA nur in Kombination geeignet

Autor: Manuela Arand

Bevor man dem Patienten LAMA verschreibt, sollte vorher überprüft werden, ob dieser auch ein ICS erhält. Bevor man dem Patienten LAMA verschreibt, sollte vorher überprüft werden, ob dieser auch ein ICS erhält. © Pixel-Shot – stock.adobe.com

Obwohl in keiner Leitlinie oder Zulassung vorgesehen, werden LAMA bei Asthma offenbar häufig als Monotherapie verordnet. Die Folge: mehr Exazerbationen.

Anders als bei der COPD zählen lang wirksame Anticholinergika (LAMA) beim Asthma bronchiale nicht zu den Grundpfeilern der medikamentösen Therapie. Stattdessen sollten sie ausschließlich als Add-on zum Einsatz kommen, wenn Patienten mit inhalativen Steroiden (ICS) plus/minus lang wirksamen Beta-2-Mimetika (LABA) nicht zufriedenstellend behandelbar sind.

Eine Kohortenstudie aus den Niederlanden, in die Verordnungsdaten aus zehn Jahren von über 1230 mit LAMA behandelten Asthmapatienten eingegangen sind, zeigt jedoch, dass die Substanzen häufig solo eingesetzt werden. Von knapp 3600 LAMA-Verordnungsperioden erfolgten fast 40 % in Monotherapie.

Höheres Risiko für schwere Exazerbationen

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