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Bei Migräne auf den Magnesiumgehalt achten

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Mit magnesiumhaltigen Lebensmitteln lässt sich die Migräne wegessen. Mit magnesiumhaltigen Lebensmitteln lässt sich die Migräne wegessen. © iStock/cegli
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Magnesium zählt zu den Mineralstoffen, an denen es vielen Menschen mangelt. Eine der möglichen Folgen: Das Migränerisiko steigt.

Wer sich vor Migräne schützen will, sollte auf eine ausreichende Magnesiumzufuhr achten. Falls dies mit der Nahrung nicht gelingt, können Supplemente aushelfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle US-Studie auf der Basis des National Health and Nutrition Examination Survey der Jahre 2001–2004. Von den mehr als 3600 berücksichtigten Probanden zwischen 20 und 50 Jahren litten 905 in vorausgegangenen drei Monaten an Migräne bzw. schweren Kopfschmerzen. Die übrigen dienten als Kontrollgruppe.

Die alimentäre Magnesiumaufnahme lag in beiden Kollektiven unter der empfohlenen Menge, schreiben die Studienautoren um die Professorin Dr. Margaret Slavin von der Universität Fairfax.

Das Element sorgt für weniger Attacken

Eine Aufbesserung lohnte sich: Menschen, die das Ziel mit einer Kombination von Diät und Supplementen erreichten, hatten ein um 17 % geringeres Migränerisiko. Das Probandenviertel mit der höchsten Magnesiumaufnahme trug – unabhängig von der Quelle – ein signifikant geringeres Attacken-Risiko als die Teilnehmer mit geringster Zufuhr. 

Quelle: Slavin M et al. Headache 2021; DOI: 10.1111/head.14065


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