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Hypothyreose und Mikrokarzinome der Schilddrüse – wann muss behandelt werden?

Autor: Ulrike Viegener

Ohne Symptome ist ein routinemäßiges Screening der Schilddrüse nicht notwendig. Ohne Symptome ist ein routinemäßiges Screening der Schilddrüse nicht notwendig. © ChrisChrisW – stock.adobe.com

Fingerspitzengefühl und eine Portion Gelassenheit machen einen guten Endokrinologen aus. Dazu gehört z.B., eine Schilddrüsenunterfunktion erst ab deutlich erhöhten TSH-Werten und erniedrigten fT3- und fT4-Werten medikamentös zu behandeln.

Die Botschaft klang beruhigend: „Sie machen definitiv nichts verkehrt, wenn Sie bei einer subklinischen Hypothyreose bis zu einem TSH-Wert von 10 mU/l nicht sofort eine Behandlung einleiten“, versichert Prof. Dr. Matthias Weber, Leiter der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechselkrankheiten an der Universitätsklinik Mainz. Bis zu diesem Cut-off-Wert bestehe kein Grund, nervös zu werden, solange sich die freien Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (fT3) und Thyroxin (fT4) im Normbereich bewegen. Manche Experten halten es sogar für vertretbar, noch länger zuzuwarten, aber die meisten Leitlinien – wie etwa die des britischen Instituts NICE1 – geben die Zehnermarke als Cut-off an.

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