Akute Hypertonie: Auch Tabletten senken Blutdruck schwangerer Frauen

Autor: Dr. Elke Ruchalla

Wenn Schwangere einen zu hohen Blutdruck haben, muss schnell, aber bedacht gehandelt werden. © iStock/Antonio Gravante

Was in Industrieländern als selbstverständlich gilt, ist in Gegenden mit geringeren Ressourcen keineswegs so einfach. Das betrifft z.B. die intravenöse Therapie einer Schwangerschaftshypertonie. Kollegen haben jetzt orale Alternativen miteinander verglichen.

Werden ausgeprägte Hypertonien bei Schwangeren nicht zügig behandelt, drohen Probleme für Mutter und Kind. Als ernst zu nehmender Zustand wird dabei ein systolischer Blutdruck ≥ 160 mmHg oder ein diastolischer ≥ 110 mmHg definiert, schreiben Professor Dr. Thomas­ Easterling von der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe der University of Washington in Seattle und seine Kollegen.

Die intravenöse Gabe z.B. von Labetalol erlaubt eine rasche Drucksenkung, mitunter geschieht diese jedoch zu rasch. Zudem muss der Behandler entsprechend ausgebildet sein und der Fetus während der Therapie sorgfältig überwacht werden. Alles Hürden, die sich im Gesundheitssystem von Ländern mit niedrigem oder...

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