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Akne inversa mit Schlafapnoe und anderen Schlafstörungen assoziiert

Autor: Dr. Susanne Gallus

Obstruktive Schlafapnoe (OSA) und Akne inversa scheinen assoziiert zu sein. Obstruktive Schlafapnoe (OSA) und Akne inversa scheinen assoziiert zu sein. © iStock/Obencem
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Geht eine Akne inversa etwa über die Hautmanifestation hinaus? Studien zeigen zusätzliche Überschneidungen mit obstruktiver Schlafapnoe und nicht OSA-bedingten Schlafstörungen.

Obstruktive Schlafapnoe (OSA) und Akne inversa scheinen assoziiert zu sein. Eine Untersuchung mit 4417 Aknepatienten und 22 085 Kontrollen zeigte, dass die OSA bei denjenigen mit der Hautkrankheit um 60 % häufiger war. Auch nicht-OSA-bedingte Schlafstörungen (u.a. Insomnie, Hypersomnie) fanden sich unter den dermatologisch Betroffenen im Vergleich fast viermal so häufig (Odds Ratio 3,63).

Systemische Inflammation wirkt als Trigger

Da sich die Assoziation in multivariaten Analysen abschwächte, wird vermutet, dass gemeinsame Risikofaktoren eine größere Rolle spielen als die Hidradenitis suppurativa selbst. Eine mögliche Erklärung ist das entzündliche Zytokinmilieu bei Akne inversa. Sowohl OSA- als auch nicht-OSA-bedingte Schlafstörungen stehen mit einer systemischen Inflammation in Verbindung. Diese könnte bei anfälligeren Patienten ein Triggerfaktor sein.

Quelle: Cohern JM et al. J Eur Adad Sci Dermatol Venereol 2021; DOI: 10.1111/jdv.17293

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