Quälende Symptome bei Parkinson mit Botulinumtoxin lindern

Autor: Maria Weiß, Foto: fotolia, rcfotostock

Beim Parkinsonsyndrom denkt man nicht unbedingt primär an eine Therapie mit Botulinumtoxin. Bei einigen Symptomen hat sich das nervenlähmende Gift aber durchaus bewährt.

Ein wichtiges Anwendungsgebiet von Botulinumtoxin bei Parkinsonpatienten sind lokalisierte Dystonien, erklärte Privatdozent Dr. Sebastian Paus von der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Bonn. Als Beispiel nannte er den Blepharospasmus, der oft mit einer Lidapraxie kombiniert ist. In solchen Fällen lassen sich mit Botulinumtoxin gute Erfolge erzielen, eine isolierte Lidapraxie spricht dagegen nicht auf die Therapie an, berichtete der Kollege. Beim dystonen Stirnrunzeln („Frowning“), das auch ohne Blepharospasmus auftreten kann und von den Betroffenen oft als sehr entstellend empfunden wird, bewährt sich nach Einschätzung von Dr. Paus das Nervengift ebenfalls.


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